Nicole Bold, Gewächse

Nicole Bold Gewächse

Mischtechnik auf Glas, 2020
40 x 40 cm

„Vordergründig mag Nicole Bold eine Naturmalerin sein. Trotzdem behaupte ich: Nicole Bold ist eine durch und durch abstrakte Malerin. Ihr gelingt, in der Abstraktion die Lebendigkeit der Natur darzustellen. Sie schafft, was doch ganz und gar unmöglich ist: dass die Malerei zu leben scheint.

Diese Schichten und Ebenen interagieren, diese heterogenen grafischen und malerischen Elemente befinden sich in einem dynamischen Spannungsverhältnis, sie greifen ineinander und scheinen doch unabhängig voneinander zu existieren.

Diese Bilder beschreiben eine fremde Sphäre, flüchtig, losgelöst, etwas, das sich unserer Kontrolle entzieht. Hier lebt etwas völlig ungerührt von unseren Blicken – lebt wie der Kosmos der Natur auch.“                            (Adrienne Braun, Kunstkritikerin)

Nicole Bold, Gewächse

Nicole Bold Gewächse

Mischtechnik auf Glas, 2020
40 x 40 cm

„Vordergründig mag Nicole Bold eine Naturmalerin sein. Trotzdem behaupte ich: Nicole Bold ist eine durch und durch abstrakte Malerin. Ihr gelingt, in der Abstraktion die Lebendigkeit der Natur darzustellen. Sie schafft, was doch ganz und gar unmöglich ist: dass die Malerei zu leben scheint.

Diese Schichten und Ebenen interagieren, diese heterogenen grafischen und malerischen Elemente befinden sich in einem dynamischen Spannungsverhältnis, sie greifen ineinander und scheinen doch unabhängig voneinander zu existieren.

Diese Bilder beschreiben eine fremde Sphäre, flüchtig, losgelöst, etwas, das sich unserer Kontrolle entzieht. Hier lebt etwas völlig ungerührt von unseren Blicken – lebt wie der Kosmos der Natur auch.“                            (Adrienne Braun, Kunstkritikerin)

Nicole Bold, Gewächse

Nicole Bold Gewächse

Mischtechnik auf Glas, 2020
40 x 40 cm

„Vordergründig mag Nicole Bold eine Naturmalerin sein. Trotzdem behaupte ich: Nicole Bold ist eine durch und durch abstrakte Malerin. Ihr gelingt, in der Abstraktion die Lebendigkeit der Natur darzustellen. Sie schafft, was doch ganz und gar unmöglich ist: dass die Malerei zu leben scheint.

Diese Schichten und Ebenen interagieren, diese heterogenen grafischen und malerischen Elemente befinden sich in einem dynamischen Spannungsverhältnis, sie greifen ineinander und scheinen doch unabhängig voneinander zu existieren.

Diese Bilder beschreiben eine fremde Sphäre, flüchtig, losgelöst, etwas, das sich unserer Kontrolle entzieht. Hier lebt etwas völlig ungerührt von unseren Blicken – lebt wie der Kosmos der Natur auch.“                          (Adrienne Braun, Kunstkritikerin)

Elmar Braun, Licht am Ende

Skulptur-14-klein

Elmar Braun Licht am Ende

Tanne, 2020
37 x 37 x 47 cm

„Indem ich mich bewege, um das Holzobjekt zu erfassen, nehme ich es mit all seinen Fragmenten, seinen Ausschnitten, seiner Struktur, auch Verletzungen, mit seinen Lichteinfällen und in seiner Räumlichkeit wahr.

Ich erahne, dass auf der anderen Seite etwas für mich sichtbar wird, dass da ist, das es zu entdecken gilt. Bei der Erkundung des Holzobjekts nach einem Durchblick zur anderen Seite hin werde ich von meiner Neugier geleitet.

Jedoch! … wie auch immer ich mich bewege und egal, wie ich schaue, ich kann immer nur einige wenige Sequenzen erblicken. Die Erwartung, Klarheit über die andere Seite zu bekommen, bleibt unerfüllt. Vielmehr werde ich auf mich selbst als Suchender zurückgeworfen.“

Elmar Braun, o.T.

Skulptur-15-klein

Elmar Braun o.T.

Buche, 2020
38 x 38 x 43 cm

„Das Holzobjekt lenkt den Blick in seinen Raum und auf den senkrechten Ausschnitt. Der Weitblick bleibt jedoch verwehrt, lediglich die kleine Andeutung der Horizontale in der Scharte lässt die Weite erahnen.

Die Enge erweckt das Bedürfnis nach einem freien Blick und Fernsicht. Das Auge kann sich einzig an der Senkrechten orientieren. Sie verbindet das Unten mit dem Oben.“

Gunther Dahinten, Durchblick – Zaun

Gunther Dahinten Durchblick - Zaun

Acryl auf Leinwand, 2018
60 x 90 cm

„Durch die Bilder vom Alltäglichen und Dinglichen (Landschaft, Zaun, Häuser, Wolken) ins Transzendierende, vom Existentiellen zum Rätselhaften, Magischen, Geheimnisvollen;

aus der realen Verortung der Durchblick in die andere Welt des Metaphysischen, der Emotion, des Nachdenkens über Bedingtsein und Befindlichkeit und die Frage aller Fragen: woher kommt’s ?“

Gunther Dahinten, Durchblick – Weberberg

Gunther Dahinten Durchblick - Weberberg

Öl auf Pressplatte, 2020
30 x 40 cm

„Durch die Bilder vom Alltäglichen und Dinglichen (Landschaft, Zaun, Häuser, Wolken) ins Transzendierende, vom Existentiellen zum Rätselhaften, Magischen, Geheimnisvollen;

aus der realen Verortung der Durchblick in die andere Welt des Metaphysischen, der Emotion, des Nachdenkens über Bedingtsein und Befindlichkeit und die Frage aller Fragen: woher kommt’s ?“

Maks Dannecker, Nachbild

Maks Dannecker Nachbild

Mixed Media, 2020
30 x 30 x 3 cm

„Durch die Nutzung digitaler Bildver-arbeitungswerkzeuge analysiere und erstelle ich neue Bilder, welche aus dem ursprünglich dreidimensionalen Gegenstandsraum als zweidimensionaler Bildraum (= Displaybild) abgebildet werden und durch seinen Verarbeitungsprozess wieder zu dreidimensionalen – jedoch völlig anderen Bildern durch signalstarke Farben und Weißräume – gestaltet werden.

Primäres Gestaltungsmittel: Unschärfe im Medium.

Umsetzung: Mixed Media auf Basis Fotografie mit lichtdurchlässiger, transluzenter Acrylplatte im Objektrahmen.“

Steffen Dietze, Nocturne 1

Steffen Dietze Nocturne 1

Fotografik, 2020
160 x 100 cm

„Die Fotografik wurde in einem speziellen Verfahren auf eloxiertes Blech aufgebracht. Dadurch werden subtile Lichtreflexe und Farbwirkungen erzielt, die je nach Lichteinfall und -intensität sowie Betrachtungswinkel variieren.

Der Blick geht hindurch durch mehrere Ebenen hinaus zum nächtlichen Himmel.
Im Grundsatz beschäftigt sich die Arbeit mit der Zeit: Sie zeigt Vergänglichkeit und Verfall in einer morbiden Schönheit und gibt den Blick frei in eine andere, universelle Dimension des Himmels, der für die Ewigkeit steht.

Die archaische und dennoch komplexe Architektur eines Dachstuhls symbolisiert den menschlichen Wissensdrang, seine Fähigkeiten und sein Wirken einerseits, seine Vergänglichkeit und seine Bedeutungslosigkeit im Blick auf die zeitlichen wie räumlichen Dimensionen des Weltalls andererseits.“

Steffen Dietze, Nocturne 2

Steffen Dietze Nocturne 2

Fotografik, 2020
100 x 100 cm

„Die Fotografik wurde in einem speziellen Verfahren auf eloxiertes Blech aufgebracht. Dadurch werden subtile Lichtreflexe und Farbwirkungen erzielt, die je nach Lichteinfall und -intensität sowie Betrachtungswinkel variieren. 

Der Blick geht hindurch durch mehrere Ebenen hinaus zum nächtlichen Himmel.

Im Grundsatz beschäftigt sich die Arbeit mit der Zeit: Sie zeigt Vergänglichkeit und Verfall in einer morbiden Schönheit und gibt den Blick frei in eine andere, universelle Dimension des Himmels, der für die Ewigkeit steht.“

Pino Ferro, DESIRE on

Pino Ferro DESIRE on

Acryl, 2017
100 x 100 cm

„In meinem Werk taucht der Betrachter in eine monochrome Welt, welche im Zusammenspiel des Einsatzes von Schwarzlicht eine verborgene, zunächst nicht visuell erkennbare Parallelwelt zum Vorschein bringt.

Diese Analogie verwende ich gezielt, um die vielfältigen Facetten des Sinns des Lebens widerzuspiegeln.“

Jürgen Haselwander, zweimalzweimalzwei

Jürgen Haselwander zweimalzweimalzwei

Wellpappe geklebt und
lackiert, 2020
je 60 x 8 x 180 cm

„Der Titel bezieht sich auf die Arbeit selbst. Zwei Körper, zwei Farben, zwei Durchblicke. Als Ausgangsmaterial habe ich mich für Wellpappe einwellig 4 mm entschieden. Da ich beruflich viel mit Verpackungsmaterial zu tun hatte, ist mir bei der Anlieferung auf Paletten die Struktur des Materials aufgefallen.

Für diese Arbeit wurden die im Handel bestellten Palettenauflagen in Streifen geschnitten, mit Holzleim übereinander geklebt und ein Linienmotiv eingearbeitet. Eins zum Durchblicken und in der Wiederholung eins zum Draufschauen.

Danach wurden mit Sprühlack die beiden Teile in zwei unterschiedlichen Farben lackiert. Eins in Rot, eins in Blau. Jeder Körper könnte für sich allein stehen. Aber erst gemeinsam geben sie Halt und Ausstrahlung.“

Christine Kapfer, Die Linse

Christine Kapfer Die Linse

Malerei, 2020
110 x 90 cm

„Entstanden ist dieses Bild im Sommer 2020. Die Erstinspiration war das Thema Afrika, welchem ich mich diesen Sommer widmete.

Der Hintergrund ist bewusst mit Pigmenten aus der Natur gestaltet. Anschließend sind die Figuren entstanden mit schwarzer Acrylfarbe sowie deren Unterlegung mit kontrastreicher Acrylfarbe. Durch die Linse stehen die Figuren gewollt im Mittelpunkt, im Weltgeschehen, im…“

Christine Kapfer, Blick in die Savanne

IMG_1439 - Kopie

Christine Kapfer Blick in die Savanne

Collage, 2020
60 x 80 cm

„Die Grundinspiration dieses Bildes war Afrika. Hier war die spannende Aufgabe, viele verschiedene Papiere in einer Collage zum Thema Afrika zu kombinieren.

So sind in diesem Bild die Techniken des Holzdruckes, der Radierung, der Monotypie und der Malerei vereint. In schönen hellen Farben.“

Hansjörg Kuchelmeister, Durch zwei Augen

Hansjörg Kuchelmeister Durch zwei Augen

Holzplastik, 2020
30 x 72 x 25 cm

„Ein menschlicher Oberkörper aus gemasertem Holz mit zwei Augen. Wenn man genauer durchschaut stellt man fest, dass das Bild durch die Augen nicht gleich ist.

Normal und verkleinert. Menschen sehen durch ihre Augen ihre Umwelt jeweils verschieden groß. Jedes Auge sieht etwas anderes.“

Hansjörg Kuchelmeister, Jetzt blick ich durch

Hansjörg Kuchelmeister Jetzt blick ich durch

Gießharzplastik, 2020
24 x 21 x 5 cm

„Durchblick zwischen oder durch Objekte hindurchsehen oder Durchblick, etwas zu durchschauen, zu verstehen.

Beides lässt sich an der Arbeit nachvollziehen. Ein Uhrwerk in Gießharz eingebettet. Die Räder stehen still, aber man könnte durchblicken, wie es funktioniert und das Werk die Zeit messen kann.“

Hedda Lintner, Durchblick

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Hedda Lintner Durchblick

Holzschnitt, 2019
50 x 70 cm

„Linien und Flächen.

Der Blick auf eine skizzenhafte, realistisch anmutende Situation wird durch Fläche behindert.

Vorder-, Mittel- und Hintergrund sind nicht mehr klar definierbar.

Der individuellen Interpretation wird Raum gelassen.“

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Hedda Lintner, Durchblick

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Hedda Lintner Durchblick

Holzschnitt, 2019
50 x 70 cm

„Linien und Flächen.

Der Blick auf eine skizzenhafte, realistisch anmutende Situation wird durch Fläche behindert.

Vorder-, Mittel- und Hintergrund sind nicht mehr klar definierbar.

Der individuellen Interpretation wird Raum gelassen.“

Hedda Lintner, Durchblick

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Hedda Lintner Durchblick

Holzschnitt, 2019
50 x 70 cm

„Linien und Flächen.

Der Blick auf eine skizzenhafte, realistisch anmutende Situation wird durch Fläche behindert.

Vorder-, Mittel- und Hintergrund sind nicht mehr klar definierbar.

Der individuellen Interpretation wird Raum gelassen.“

Bettina Locher, o.T.

Bettina Locher o.T.

Acryl auf Leinwand, 2020
180 x 100 cm

„Nach einer längeren „schwarz-weiß“ und sehr reduzierten Phase, entstand Corona bedingt, ein unbändiger Wunsch nach Farbe.

Die Arbeit ist durch mehrmalige Übermalungen entstanden und gibt so teilweise Durchblicke auf die darunterliegende Farbschicht frei.“

Christina Menner-Zint, Durchblick, eine Sache des Standpunkts

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Christina Menner-Zint Durchblick, eine Sache des Standpunkts

Mixed Media, 2020
52 x 52 x 180 cm

„Dieses mobile Objekt ist eine interaktive Skulptur, die sowohl händisch, als auch mit dem Fuß durch die Ausstellung bewegt werden kann.

Der Betrachter ist dazu aufgefordert, sich durch Verschieben des mit Rollen ausgestatteten „Hochhauses“ ( Häuser gewähren Einblicke, Ausblicke und oft auch Durchblicke) seinen/seine eigenen

Durchblick/e zu suchen und so auch die gesamte Ausstellung ausschnittweise und damit auf eine ganz andere Art zu betrachten.

Zwei Möglichkeiten des Durchguckens, einmal von unten nach oben, einmal von oben nach unten, ermöglichen auch ganz unterschiedlich großen Besuchern den Durchblick.“

Alexandra Musenbock, o.T.

Alexandra Musenbock o.T.

Bleistift auf Papier, 2017 / 2018
144 x 88 cm

„Mit dem Kurvenlineal und Mienenbleistift als Hilfsmittel entstanden verschiedene Formen. 

Die sich ständig verändernde Formen entwickeln sich weiter bis zur grafischen Darstellung.

Es ist für mich eine ausgleichende und zur Ruhe findende Arbeit, eine Art Yoga-Übung.“

Alexandra Musenbock, Window colored

Alexandra Musenbock Window colored

Sand und Acryl auf Leinwand, 2020
100 x 200 cm

„Bei dieser Arbeit wurde ausgewählte Farbe, sowohl als dünne Lasur als auch dickflüssig, nach der Grundierung mit Sand in mehreren Schichten intuitiv aufgegossen.

 

Das somit entstandene Farbspiel galt es mit Rechtecken und Quadraten wieder in eine Struktur zu bringen. 

Mit lasierender Farbe entstanden farbige Fenster, die den Untergrund durchscheinen lassen.“

Christa Nägele, Suchbild

Christa Nägele Suchbild

Öl auf Holz, 2020
je 140 x 60 cm

„Je zwei Augenpaare blicken den Betrachter unmittelbar durch ihre Brillengläser an und nehmen damit das Thema „Durchblicke“ im unmittelbarsten Bedeutungssinn wörtlich. 

Die zu erkennende Maske könnte aber auch auf die gegenwärtigen Schwierigkeiten von Brillenträgern verweisen, den Durchblick ohne ein Beschlagen der Gläser zu behalten.“

Ehsan Nakad, Once upon a time in Syria

Ehsan Nakad Once upon a time in Syria

Öl auf Leinwand, 2020
104 x 144 cm

„Wenn die Bomben vom Himmel fallen, kümmern sie sich nicht um das Alter der Menschen, ihre Hautfarben, Nationalitäten oder Religionen.

In diesem Moment, in dem es kein Schutz gibt, stehen die Leute starr wie Maschinen, sie können sich nicht bewegen und schauen in den nahenden Tod. Das Schlimmste an diesem Moment ist die Angst.

Die Aufgabe der Kunst besteht darin, die Schönheit den Menschen nahe zu bringen, aber auch zu jeder Zeit und an jedem Ort sich gegen den Krieg auszusprechen.“

Heide Neuner, Let’s make money

Heide Neuner Let's make money

Mixed Media, 2020
120 x 100 cm

„Bulle und Bär symbolisieren die steigenden und fallenden Kurse auf dem Finanzmarkt. Bei der Einschätzung und Beobachtung der Charts können die Worte des Franziskaners Peter Amendt hilfreich sein:

Wer Einblick hat, kann verstehen.

Wer Durchblick hat, kann entscheiden.

Wer Weitblick hat, weiß die Dinge zu lenken.“

Axel F. Otterbach, Schichtstein XXXIX

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Axel F. Otterbach Schichtstein XXXIX

Carrara-Marmor, 2020
63 x 12 x 10 cm

„Bei den Schichtsteinen geht es nicht um exponierte und isolierte Schichten mit ihren Bruchstellen, kein tektonischer Gedanke, wie etwa eine Stapelidee, leitet mich also. Denn ich schichte hier zum Schein.

Die Schichten sind klassisch herausgehauene, gefräste, gesägte, geschnittene Gebilde im Stückzusammenhang und keine Baukörper.“

Axel F. Otterbach, Schichtstein XXIV

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Axel F. Otterbach Schichtstein XXIV

Trientiner-Marmor, 2014
68 cm

„Bei den Schichtsteinen geht es nicht um exponierte und isolierte Schichten mit ihren Bruchstellen, kein tektonischer Gedanke, wie etwa eine Stapelidee, leitet mich also. Denn ich schichte hier zum Schein.

Die Schichten sind klassisch herausgehauene, gefräste, gesägte, geschnittene Gebilde im Stückzusammenhang und keine Baukörper.“

Inge Rau, Above and below

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Inge Rau Above and below

Nagelplatten geschweißt, 2020
28 x 26 x 90 cm

„Die Arbeit besteht aus lackierten Nagelplatten, Spiegel und Monitor mit U-Bahn-Aufzeichnungen und den dazugehörenden Geräuschen.

 

Der Betrachter kann wie durch Fenster durch das „Gebäude“ hindurchschauen. Schaut er in die Tiefe sieht der Betrachter das Gebäude gespiegelt. Der Blick nach unten innerhalb des Gebäudes zeigt auf einem Monitor den Film einer ankommenden und abfahrenden U-Bahn mit den von ihr erzeugten Geräuschen.“

Inge Rau, Krisen im Blick

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Inge Rau Krisen im Blick

Säurekorrosion auf Chinapapier, gewachst, 2020
je 70 x 290 cm

„Die Arbeit besteht aus drei, mit Säurekorrosionen gestaltete, gewachste Papierbahnen. Sie sind transparent und frei im Raum hängend.

Die im Raum zuvorderst hängende Bahn zeigt „Augen“ durch die der Betrachter zwei aktuelle Krisen erblickt.

Auf der linken Papierbahn kann der Betrachter stehende, aber auch liegende stilisierte Baumformen ausmachen.

Auf der rechten Bahn erkennt der Betrachter ebenfalls stilisierte Körper mit großen Köpfen und Mund-Nasen-Schutz-Masken.“

Christine Reinhardt, Untitled

Christine Reinhardt Untitled

Acryl auf Glas, 2020
50 x 40 cm

„Der Spiegel als Projektionsfläche für Farbe wird zu einem künstlerischen Raum, der vielfältige Durchblicke ermöglicht. 

Der Blick wird auf die farblichen Strukturen gelenkt und gleichzeitig wirft der Spiegel das eigene Abbild des Betrachters zurück.“

Hermann Schnirring, Waschanlage

Hermann Schnirring Waschanlage

Video, 2020
Länge: 4:05 min

. . . als ob man die Spuren der Erinnerungen von der Windschutzscheibe spülen könnte.

 

 

„Bestimmte Situationen oder Orte können – oft völlig unerwartete – Erinnerungen auslösen. So wird in der Autowaschanlage während des Reinigungsvorgangs die Windschutzscheibe zur Projektionsfläche.“

Hermann Schnirring, Confinement

Hermann Schnirring Confinement (Ausgangsbeschränkung Lockdown)

Video, 2020
Länge: 4:29 min 

„Confinement“ als französischer und englischer Begriff bedeutet „Ausgangssperre, Ausgangsbeschränkung, Eingesperrt-Sein“. „Confinement“ bezeichnet speziell auch die Situation eines Lockdowns in der aktuellen Pandemie. 

 

In der erzwungenen Ruhe, der Zurückgezogenheit und Beschränkung auf die eigene Wohnung, nimmt man die Dinge in der vertrauten Umgebung mit neuem Blick wahr. So auch die Fliegen an den Fensterscheiben, die zum Symbol werden für das Eingesperrt-Sein und den Drang nach Draußen, aber auch für die Konzentration und Ruhe des Rückzugs.“ 

Claudia Schütz, on line / Datenblicke

Claudia Schütz on line / Datenblicke

Graphit, Tusche, Acryl auf Japanpapier, 2020
300 x 120 cm

„Durch unzählige Blicke auf das Handy, das Tablet oder in einen Computer nehmen wir ständig Kontakt mit anderen Menschen auf. Im Hintergrund laufen dabei Daten durch Netzwerke und Datenbanken über die ganze Welt und geben uns einen Einblick in verschiedenste Informationen. Sie suggerieren uns einen nie dagewesenen Durchblick. 

Diese unsere Blicke geben aber auch anderen Menschen einen Blick auf uns, ein Bild, das wiederum für unterschiedliche Zwecke genutzt wird. In vielen Teilen ist diese Technik für uns völlig undurchsichtig. Das heißt, es entsteht hier auch das Gegenteil von Durchblick. 

In der Arbeit werden solche Datenräume mit Hilfe der asiatischen Tuschzeichnung dargestellt. Gerade in den asiatischen Ländern spielt IT heute eine besonders große Rolle. So soll in dieser Arbeit eine Verbindung von Tradition und Fortschritt aufgezeigt werden.“

Marion Uphues-Klee, Durchblicke

Marion Uphues-Klee Durchblicke

Öl auf Leinwand, 2020
100 x 120 cm

PREIS DER JURY

„Blicken wir´s noch?

Kritisch gegenüber ständig zunehmender Landversiegelung äußert sich das surrealistische Bild. Die Menschen auf der Suche nach Lösungen, symbolisch mit Ferngläsern dargestellt, dringen in natürliche Lebensbereiche vor.

Die Natur versucht diese zurück zu erobern. Verschiedenste Vegetationsformen zeigen, dass dies ein weltweites Problem ist. Vielen Tieren, insbesondere denen, die in Massen für den ständig wachsenden Fleischkonsum gehalten werden, fehlt der natürliche Lebensraum.

Ein Kind blickt forschend in den Spiegel, vielleicht sollten wir das alle hin und wieder tun, um unser Verhalten zu reflektieren.“

Marion Uphues-Klee, Hygienekonzept 1,2,3

Marion Uphues-Klee Hygienekonzept 1,2,3

Öl auf Leinwand, 2020
je 60 x 60 cm

„Wir blicken durch transparenten Seifenschaum, auf Wassertropfen und Wasserpfützen, die sich spiegeln auf hygienisch kühlem Glas. Können wir den sanften Schaum, die struppigen Borsten der Handbürste oder das vom Wringen der Tücher über die Hände laufende Wasser spüren?

Strahlen diese Motive nicht eine gewisse Intimität aus, oder erinnern sie uns nur an das unzählige Male geforderte Händewaschen? Entstanden sind sie auf jeden Fall beim ersten Lockdown.

Fragen bleiben, aber ohne Frage stabilisierte die Malerei im „isolierten“ Atelier Stimmung und Psyche im Frühjahr 2020.“

Klaus Veeser, Grünes Kleid

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Klaus Veeser Grünes Kleid

Holz, geschnitzt, 2020
Höhe: 90 cm

„Die ausschließlich figürlichen Arbeiten, welche alle aus dem vollen Holz gehauen werden, spiegeln die Vielfalt der weiblichen Darstellungsformen wieder.

Die Skulpturen reichen über mystische bis hin zu natürlichen Darstellungen der Weiblichkeit.

Durch ihre schlichte Ausarbeitung wirken die Figuren vertraut und nah. So kann man in den Figuren das Gesicht einer Freundin, Mutter, Nachbarin oder Bekannten entdecken.

Die Skulpturen sind meist aus Lindenholz gefertigt, aber auch Buche und Zirbenholz wird verarbeitet.“

Klaus Veeser, Lina

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Klaus Veeser Lina

Holz, geschnitzt, 2020
Höhe 47 cm

„Die ausschließlich figürlichen Arbeiten, welche alle aus dem vollen Holz gehauen werden, spiegeln die Vielfalt der weiblichen Darstellungsformen wieder.

Die Skulpturen reichen über mystische bis hin zu natürlichen Darstellungen der Weiblichkeit.

Durch ihre schlichte Ausarbeitung wirken die Figuren vertraut und nah. So kann man in den Figuren das Gesicht einer Freundin, Mutter, Nachbarin oder Bekannten entdecken.

Die Skulpturen sind meist aus Lindenholz gefertigt, aber auch Buche und Zirbenholz wird verarbeitet.“

Helge Weinrebe, 3 Durchblicke

Helge Weinrebe 3 Durchblicke - Recycling elementar

Mischtechnik auf Leinwand, 2020
90 x 30 cm

„Durchblick(e)“ verweist elementar auf das visuelle System bei der menschlichen Erkenntnis, es geht um Sehen und Blicke.

Elementar sind in der Arbeit die drei geometrischen Grundformen der „Fenster“. Die relativ frei beweglichen Bleistiftstummel stehen dem Durchblick scheinbar im Weg, instrumentell dienen sie jedoch dazu, Einsichten und Durchblicke festzuhalten.“

Helge Weinrebe, Durchblick – digital

Helge Weinrebe Durchblick - digital

Acryl auf Leinwand, 2012 – 2020
40 x 30 cm

„Durchblick(e)“ verweist auf mehrfache Art und Weise auf die elementare Bedeutung des Sehens im Erkenntnisprozess, indem zwei Schichten angeboten werden, von denen eine durchdrungen werden muss, um die zweite, hellere zu erreichen.

Der PC wird hier in seiner positiven Funktion gezeigt, ermöglicht er doch bei kompetenter Handhabung durchaus Erkenntnisgewinn – Erkenntnisse des Durchblickens, die wieder zurück auf die erste Schicht bezogen werden können.“

Helge Weinrebe, Durchblick verhindert

Helge Weinrebe Durchblick verhindert

Linienzeichnung
digital überarbeitet, 2020
20 x 20 cm

„Das buchstäbliche Brett vor dem Kopf wird hier verstärkt vorgestellt als Stein vor dem Kopf. Dieser ist visuell nicht zu durchdringen, verhindert also weitere Durchblicke.

Die Konsequenz zeigt sich in der schematischen, wenig ausdifferenzierten Darstellung des Kopfes, dem Möglichkeiten zur Weiterentwicklung fehlen.“

Ingeborg Wissel, CORONA 2020

Ingeborg Wissel CORONA 2020

Mischtechnik auf Leinwand, 2020
54 x 74 cm

„Der ursprüngliche Titel der Arbeit lautete „Frühling 2020“. Aber nach dem Frühjahr ging es weiter.

Nun sind die positiven Tests der Corona-Epidemie im Spätherbst wieder so stark gestiegen, dass in verschiedenen Pflege- und Altersheimen wieder Menschen alleine in ihrem Zimmer in Quarantäne bleiben müssen, teilweise ohne Besuche der Angehörigen.“

Brigitte Wolter, script

Brigitte Wolter script

Plexiglas, 2020
30 x 30 x 30 cm

„30 Plexiglasscheiben, aufrecht hintereinander geschichtet, bilden einen Würfel. Zwischen den Scheiben befinden sich mit weißen Lettern bedruckte Folien. 

Durch von außen nach innen immer breiter werdende Schriftblöcke entsteht ein irritierender Innenraum. Dabei steigert sich die Transparenz von Schicht zu Schicht bis in der Würfelmitte ein schmaler Spalt den vollen Durchblick freigibt.“